Hobart

Wir waren bei Mieke und Jon zu Gast in dem Haus, wo Faebe schon seinen Sprachschulaufenthalt verbrachte. Dies ist in Kingston, einem Vorort von Hobart, am Fusse des Mount Wellington.

Das erste grosse Projekt und einer der Haupattraktionen fuer Faebe war der South Coast Track, den wir kurz nach Ankunft in Kingston under die Fuesse nahmen (siehe Bericht). Aber auch kleinere Trips standen auf dem Programm... Einerseits natuerlich shopping, Mount Wellington und Pancake Train, aber auch laengere Ausfluege.

Einer dieser fuehrte zu den Hastings Caves und den dazugehoerigen Thermal Pools. Die Caves sind eindruecklich. Nicht einfach ein paar wenige Stalagmiten und Stalaktiten wie in den Beatushoehlen, da hats so richtig viele Tropfsteine!

Ein anderer Ausflug fuehrte zum Mount Field National Park. Dieser ist bekannt fuer seine Wasserfaelle und fuer Plattypusse (Schnabeltiere). Allerdings sind die Schnabeltiere ziemlich scheu und so sahen wir keine, denn es nuetzt nur beschraenkt etwas, wenn man selber ruhig ist aber nebenan eine Horde Touris schreienderweise durch den Wald huepft.

Im Styx Valley, rund 30min Fahrt vom Mount Field Park aus, stehen ein paar geschuetzte Gum Trees. Gigantisch grosse - rund 86 Meter ist der groessere der beiden ganz grossen, 80 der kleinere. Urspruenglich waren die noch groesser, aber ab einem gewissen Alter wachsen sie Sturm und Wetter bedingt rueckwaerts.

Auf dem Rueckweg - so dachten wir uns zumindest - habe es sicherlich nicht mehr so viele Leute im Mount Field Park und somit waeren die Schnabeltiere mit Sicherheit aktiv gewesen. Leider lagen wir falsch - oder die andern Touris, die, wie wir fanden, eigentlich nicht mehr haetten dort sein sollen. Wir gaben schon fast auf als wir am "something wild"-Park vorbei fuhren. Dort koenne man Schnabeltiere sehen, nicht in einem Gehege sondern freilebend im Fluss, wie im Prospekt stand. Wir wagten es und waren sogar nach kurzer Zeit erfolgreich. Unser erstes (uns bislang einziges) Schnabeltier!

Wir waeren gerne mal Fischen gegangen, aber leider war Jonnys Boot defekt. Im letzten Moment (am letzten Tag) kam das Boot vom Mech zurueck. Zwar nicht geflickt, aber zumindest einigermassen funktionierend, so dass Jonny, Faebe und ich fischen gehen konnten. Sehr erfolgreich waren wir zwar nicht aber immerhin waren rund 7 der rund 40 Flatheads die wir fingen gross genug, dass wir sie behalten konnten.

Die Fischerei war denn auch etwa das Letzte, was wir in Tassie unternahmen, denn am naechsten Morgen flogen Faebe und Angi nach Melbourne, wo sie wieder mit Dani zusammen trafen. Er flog bereits 4 Tage frueher aufs Mainland, denn er wollte noch ein wenig der Great Ocean Road folgen und surfen.




02.02.2007
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