Mit shoppen, bummeln im Zentrum und Tasmanienberichte schreiben verflog die Zeit so oder so und gleich am Montag fuhren wir mit unserem Minicampervan aus der Stadt raus in die Blue Mountains. Bei herrlichem Wetter... Jedenfalls fuer die Australier, die angeblich den besten Regen in den letzten 18 Monaten hatten.
Am naechsten Morgen konnten wir von den beruehmten 3 Schwestern zwischen sehr wenig und gar nichts sehen, so dick war der Nebel. Allerdings setzte sich schon bald die Sonne durch und wir konnten die Gegend bei herrlichem Wetter (nun fuer unsere Beduerfnisse) bewundern. Leider waren grosse Teile des Nationalparkes gesperrt da es kuerzlich (vor knapp einem Jahr) heftigst gebrannt hatte. Viele der Wanderwege waren nach wie vor unsicher, aber das Gruen begann sich ueberall wieder durchzusetzten. Schon eindruecklich wenn aus einem kohlrabenschwarzen Baumstamm ein gruenes Aestlein spriesst.
Wir entschieden uns dann, nach Sueden zu fahren und die Gold Coast mit ihren Straenden aus zu lassen. Erst fuhren wir der Kueste entlang, dann drehten wir ab ins Landesinnere zur Hauptstadt (das ist Canberra, fuer alle, die das nicht wussten). Nach der Great Dividing Range mit ausgedehnten Waeldern durchfuhren wir landwirtschaftlich genutzte Gegenden. Allerdings leiden die Bauern hier unter der anhaltenden Duerre.
Die Haupstadt selber ist etwa so, wie das jeweils von allen beschrieben wird: Unglaublich aufgeraeumt und gruen (jetzt eher braun, da trocken) dank der vielen Parks. Allerdings ist die ganze Stadt sehr steril und ein Strassenkafi im schwer auszumachenden Zentrum zu finden ist praktisch unmoeglich...
Das Parlamentsgebaeude war aber den Besuch mehr als wert. Wir stellten bei einer der angestellten Aufpasserinnen eine banale Frage was letztlich in einem rund einstuendigen, absolut kruzweiligen Gespraech endete.